AVIVO

Verband des Ältere, Invaliden, Witwen und Waisen
Aktuell
ici 23.3.2009 ici

Generalversammlung der Delegierten vom 23. März 2009 in Yverdon les Bains

TAETIGKEITSBERICHT
„Die Pensionierten sind jetzt nicht mehr hilfsbedürftig." Dies wird uns immer wieder gesagt und manchmal wird noch hinzugefügt: im übrigen geniessen sie das Leben an der Sonne!. Die AVIVO ist glücklich, dass sich die Lage der älteren Leute im Verlauf der Jahre verbessert hat. Sie hat dazu beigetragen. Sie unterstützt auf eine unerschütterliche Art das System der AHV, das vor 60 Jahren gegründet wurde. Aber unser Enthusiasmus hält sic in Grenzen. Wie es Herr Professor Wanner der Universität Genf aufzeigt, ist die AHV unbedingt notwendig für 80 % der Pensionierten und 15,4 % der Rentner haben ein Einkommen das unter Fr. 2\'550,- pro Monat liegt. Die AVIVO bemerkt dies jeweils anlässlich der Aktionen die sie schon lange durchführt, wo die Rentner ihre Steuererklärungen ausfüllen lassen. Tatsächlich sind wir noch weit davon entfernt von der einfachen Anwendung der Artikel 112 und 1 12a der Bundesverfassung, welche verlangt, dass die AHV die vitales Bedürfnisse auf eine geeignete Art deckt.

Unser Verein befasst sich speziell mit den Freizeitbeschäftigungen der Rentner, sie erleichtert ihnen den Zugang zu verschiedenen Aktivitäten die der Erholung und sozialen Zielen dienen; dabei profiliert sie sich deutlich auf dem politischen Terrain um die Rechte der Aelteren und die Solidarität zwischen den Generationen zu verteidigen. Die AVIVO hat in einem Jahr ca. 10 Pressecommuniqués verfasst und hat 5 Anfragen beantwortet, denn die soziale Aktualität war sehr angespannt in den letzten Monaten.

Seit unserer letzten Delegiertenversammlung in St Maurice, an welcher Prof. Philippe Wanner teilnahm, hat die Eidgenossenschaft ihre Strategie weitergeführt, welche darauf abzielt, die Sozialversicherungen zu flexibilisieren, wie es Hr. Yves Rossier zu sagen pflegt, Direktor des OFAS. Auf Anfrage dieses Bundesbüros hat Hr. Prof. Bonoli von IDHEAP verschiedene europäische Systeme die Rentner betreffend untersucht. Die OFAS hat daraus beunruhigende Schlussfolgerungen gezogen welche darauf hinzielen, eine AHV in 2 Sturm einzurichten. Die Initiative betreffend die flexibles Renten wurde leider abgelehnt bei der Volksabstimmung vom 30. Nov.2008. Und die 11te Revision bis der AHV kommt in den eidgenössischen Kammern leider überhaupt nicht vorwärts. Zur Zeit plant sie erst die Erhöhung des Rentenalters der Frauen. Eire 12te Revision ,,köchelt immer noch in den Pfannen" von Minister Pascal Couchepin.

Was die 2te Saule anbetrifft, war die AVIVO eine der ersten Vereine der ein Referendum angekündigt hat gegen die Herabsetzung der Renten der zukünftigen Pensionierten. Die Unterschriftensammlung verläuft erfolgreich. Sie wird weitergeführt bis zum Monatsende. Daher wird eine Volksabstimmung stattfinden.

Was die Krankenkasse anbetrifft, kann man hingegen die Abstimmung von 1. Juni 2008 begrüssen. Die Versicherer haben eine Kränkung erlitten: das Schweizer Volk hat den Verfassungsartikel über die Gesundheit eindeutig abgelehnt zu 69,5% (mehr als 80% in der Westschweiz).Dies hat vielleicht Einwirkungen gehabt auf die Verminderung der Krankenkassentarife. Aber wenige Tage mach dieser eindeutigen Volksabstimmung haben die Mitglieder der eidgenössischen Rate in 30 Sekunden über eine nette Finanzierung beraten über die Pflege der Langzeitkranken welche, abgesehen von anderen Verschärfungen diesen Langzeitkranken eine Beteiligung von 10 - 20 % aufbürdet. Es ist also so dass man zusätzliche Gelder von den älteren Abhängigen und den kantonalen Steuerzahlern holen
will ! Das Ganze ist noch nicht abgeschlossen und die AVIVO hat sich über diese üblen Machenschaften empört. Die AVIVO hat ihre Unruhe kundgetan angesichts der Gefahr welche die Zukunft der Berufe der Hausärzte betrifft, ebenso die Hinterhälte betrefend Analysen die im medizinischen Labor gemacht werden. Die Abstimmung die jetzt im Mai durchgeführt wird welche die Alternativmedizin betrifft, wird von der AVIVO unterstützt, denn diese AIternativmedikamente werden von vielen Patienten geschätzt und sind nicht teuer.. Die AVIVO widersetzt sich den Neuigkeiten des Mietvertrages. Der Mietzins sollte sich berechnen ans den Preisindex, d.h. einer Logik zufolge von regelmässigen Preisaufschlägen.

Wir sind auch gegen die sogenannte Vereinfachung der Mehrwertsteuer, welche diese Steuer weiterverbreiten würde, sogar für Bereiche die jetzt noch nicht betroffen sind. Angesichts dieser verschiedenen Drohungen haben wir es sehr geschätzt dass der Nationalfonds der wissenschaftlichen Forschung sich mit den finanziellen Beziehungen zwischen den Generationen befasst. Der Zürcher Professor Hoepflinger hält darin fest, dass der freiwillige ,,Hütedienst" der Kinder durch ihre Grosseltern - im übrigen meistens durch die Grossmuttersich auf ca. 2 Milliarden Einsparungen pro Jahr beläuft. Bezüglich der Hilfe zwischen den Angehörigen, Ehepartnern, Kinder, Eltern, Freunden, Nachbarn wird diese riesige und oft tagtägliche Arbeit auf 13 Milliarden Einsparungen jährlich für die Gesellschaft geschätzt. Dieser Bericht zeigt im übrigen die grosse Anzahl der verschiedenen Tätigkeiten, auch spezialisierter Art, die in den und in anderen Institutionen geleistet werden oder für die 1 Hauspflege. Das ist die Bestätigung dessen das wir alle wissen: „Die Alter verursachen nicht nur Kosten!" Dem ist anzufügen dass es erst die letzten sechs Lebensmonate Sind die teuer zu stehen kommen, unabhängig vom Lebensalter der Person. So kann man die jämmerlichen Vorhersagen mildern welche uns glauben machen wollen dass die Verlängerung des Lebensalters einem wirtschaftlichen Desaster entspricht.

AKTIVITAETEN DES VORSTANDES:
Der Vorstand hat sich 5 mal getroffen und das Büro hat sieben Sitzungen abgehalten. Wir beklagen den plötzlichen Hinschied letzten Sommer unseres Kassiers, Hr. Fredy Huguenin. Das war eine sehr traurige Nachricht für uns alle die das Sachverständnis, den Humer, die Herzlichkeit und die Freundschaft von Fredy geschätzt hatten. Hr. Gérard Linder von der Sektion Neuenburg hat sich sofort bereiterklärt, diese Arbeit zu übernehmen, sobald eine gewisse Anzahl von konkreten Problemen geregelt sind. Dafür danken wir ihm sehr herzlich. Heidi Deneys, Jean Spielmann, Henri von Kaenel, Gérard Heimberg, Christiane Jaquet-Berger nehmen an den Arbeitsgruppen teil der FARES (Vereinigung der Pensioniertenverbände und des Hilsvereins) - und haben Einblick - Sei es im Vorstand oder als Ko-Präsidentin.

Gérard Heimberg und Chr. Jaquet-Berger sowie Jean Spielmann sind Mitglieder, Ko-Präsidentin oder Stellvertreter beim Aeltestenrat (CSA). Unsere 30 lokalen oder kantonalen Sektionen sind aktiv und gut entwickelt. Sie verfügen alle über eigene Publikationen, welche ihnen reichliche Informationen liefern. Verschiedene Sektionen haben die Frage der „Alter in der Stadt" untersucht oder die der ,Schwelleneffekt" auf das verfügbare Einkommen bei den Personen die Anrecht haben auf eine finanzielle Hilfe oder dieser die an der Limite derselben sind. Es kommt vor, dass Personen letzterer Kategorie Fr. 4\'000 pro Jahr weniger erhalten als sie berechtigt sind. Letztes Jahr hat sich eine Sektion der AVIVO zu einer Wahl gestellt. Es handelt sich um die AVIVO Genf welche 9 Sitze gewonnen hat in der Wahl bei der verfassunggebenden Versammlung. Wenn man von der Bevölkerung ausgeht, ist das ein Vertrauensbeweis und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit. Unsere website Avivo.ch ist noch nicht ganz à jour, auch wenn wir feststellen dass sie sehr oft besucht wird.

Die AVIVO ist dynamisch und gut eingeführt. Aber wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Wir stellen einen leichten Rückgang test in der Mitgliederzahl, (z.Zt. Ca, 30\'000) dieser Mitgliederschwund ist glücklicherweise noch leicht, aber wir werden uns damit befassen.

Die Position einer Vereinigung wie die unsere mess nicht mehr bewiesen werden. Durch seine Aktivitäten und seine Aufgeschlossenheit hat sie eine wichtige Funktion als kostbare soziale Verbindung in einer Gesellschaft die immer mehr sich dem Individualismus zuneigt. Wenn man den Aelteren die Gelegenheit gibt, auszugehen und ihre Mobilität verbessert, dann ist das PRÄVENTION, eine sympatische und kostengünstige Prävention. Die Wirksamkeit der Beziehungen die wir ausdauernd bei den politischen Autoritäten aufgebaut haben ist auch einer unserer Trümpfe.

Das Teilen, die grosszügige Freiwilligenarbeit, die Tatkraft all unserer Mitglieder sind bezeichnend für die AVIVO, auf die wir stolz sind. Allen diesen möchten wir ein Danke sagen für diesen fröhlichen und herzlichen Einsatz und es lebe die AVIVOI

Eure Prasidentin Christiane Jaquet-Berger
AVIVO Schweiz - MÄRZ/APRIL 2009

 

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